Haarausfall
Der Haarausfall tritt in der Regel bei Männern auf, dieser
ist vermutlich auf einen gentechnischen Defekt
zurückzuführen. Mit einem Haarausfall geht des Öfteren eine
Abnahme des männlichen Selbstbewusstseins einher, dies ist
auf die Eigenschaft des Haars als Schönheitsfaktor
zurückzuführen. In der Regel wird zwischen zwei Arten von
Haarausfall unterschieden, den Effluvium und der Alopezie.
Beim Effluvium wird ein gesteigerter Haarausfall bezeichnet,
dieser führt nicht notwendigerweise zu einer Alopezie. Der
Begriff Alopezie bezeichnet den Vorgang, bei dem eine
sichtbare Lichtung des Kopfhaares erfolgt, auch sind des
Öfteren ganze Hautbezirke haarlos. Die Medizin und Forschung
beschäftigt sich seit Generationen mit einem wirksamen
Mittel gegen Haarausfall und bietet heutzutage diverse
Möglichkeiten an um diesen zu mindern. Der genetisch
verursachte Haarausfall ist auf das Steroidhormon
Dihydrotestosteron (DHT) zurückzuführen. Dieser auch als
androgenetisch bezeichneter Haarausfall tritt typischerweise
innerhalb einer Familie in allen Generationen auf. Der
Beginn des Haarausfalls beginnt des Öfteren mit der Bildung
der sogenannten Geheimratsecken und später mit der Lichtung
des Hinterkopfes. Solange die Haarwurzeln noch vorhanden
sind, besteht die Möglichkeit dessen Wachstum mit
entsprechenden Substanzen anzuregen. Auch wird versucht den
Haarausfall durch die Hemmung des Hormons DHT herabzusetzen.
Neben dem erblich bedingten Haarausfall ist dieser unter
anderem auch auf verschiedene andere Faktoren
zurückzuführen, zu diesen gehören unter anderem eine
Chemotherapie bei an Krebs erkrankten Personen sowie
Hungerkuren und Bulimie. Neben der Behandlung mit Steroiden
und anderen Substanzen hat in den letzten Jahren vermehrt
die Haartransplantation an Bedeutung gewonnen, bei dieser
werden einzelne Haare, kleinste Haarbüschel oder
Hautstreifen mit Haaren auf die entsprechenden Stellen
verpflanzt. Da in Deutschland knapp 20 Millionen Menschen
unter Haarausfall leiden, wird die Haartransplantation immer
mehr genutzt um das natürliche Aussehen wiederherzustellen.
Neben der Haartransplantation besteht auch die Möglichkeit
einer Eigenhaartransplantation, diese bildet einen
Teilbereich der Haartransplantation. Die meistgenutzte
Methode der Eigenhaartransplantation ist die MMG, bei dieser
wird dem Patienten ein behaarter Hautstreifen entnommen.
Nach dessen Zergliederung in kleine Hautteile werden die
Hautstreifen in die vorher vorbereiteten Gebiete eingesetzt.
Die FUI stellt die Weiterentwicklung der MMG dar, bei dieser
Methode wird ebenfalls ein behaarter Hautstreifen entnommen,
welcher allerdings in dessen follikulare Einheiten
zerkleinert wird und im Anschluss, genau wie bei der MMG,
eingesetzt wird. Die modernste Form der
Eigenhaartransplantation ist die FUE-Methode. Da Haare in
Bündeln von 1 bis 4 Haare wachsen, werden diese einzeln
entnommen und auf die Kopfhaut eingesetzt. Der Nachteil der
Methode besteht in dessen zeitaufwändigem Prozedere, wodurch
auch dessen Kostenintensität ansteigt. Bei sämtlichen
Methoden der Haartransplantation muss immer beachtet werden,
dass Körperhaare des Öfteren eine andere Struktur als
Kopfhaar aufweisen, von daher kann das Erscheinungsbild nach
der Eigenhaartransplantation anders ausfallen als das
Natürliche.
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